An der kroatischen Küste kennt sie jeder: die Bora (kroatisch bura). Für die Saline Nin ist dieser Wind ein Verbündeter – er hilft, aus Meerwasser Salz zu machen.
Ein Wind, der vom Berg fällt
Die Bora ist ein kalter, trockener Fallwind. Sie entsteht, wenn sich hinter dem Küstengebirge kalte Luft sammelt und dann über die Pässe zum Meer hinabstürzt. Bei Nin kommt sie aus dem Hinterland der Lika über das Velebit-Gebirge, das sich direkt hinter der Küste erhebt. Typisch sind ihre starken Böen und ein klarer, blauer Himmel.
Warum die Bora dem Salz hilft
Damit sich in den Becken Salzkristalle bilden, muss Wasser verdunsten. Sonne liefert die Wärme, Wind trägt die feuchte Luft davon. Die Bora ist dafür besonders gut geeignet: Sie ist trocken und kräftig – zusammen mit der Sonne beschleunigt sie das Verdunsten und das Trocknen des geernteten Salzes.
Eine Landschaft zwischen Nationalparks
Die Luft, die mit der Bora nach Nin kommt, stammt aus einem dünn besiedelten Gebiet ohne Industrie. Rund um Nin liegen gleich mehrere Nationalparks – darunter die Plitvicer Seen, Paklenica, Nördlicher Velebit, Krka und Kornati.
Salz aus Wind und Sonne
Das Ergebnis ist ein naturbelassenes Meersalz aus der Adria. Bei Adria Salz liefern wir es in großen Mengen für die Gastronomie und als Poolsalz – in Österreich und Deutschland exklusiv über Adria Salz | Günter Kubista.







